Alles Wichtige zur Steuererklärung 2016
Was Berufsanfänger wissen sollten

Von access Redaktion am 03.05.2016 - 10:12 Uhr

Foto: depositphotos.com / ginasanders
Formular Einkommenssteuererklärung und Ordner mit der Aufschrift Finanzamt

Bald ist es wieder so weit: Bis Ende Mai können Sie Ihre Steuererklärung einreichen. Wenn Sie sich als Berufsanfänger zum ersten Mal mit dem Thema befassen, fällt der Umgang mit den Formularen schwer. access und WirtschaftsWoche geben Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Eckpunkte.

Ab wann muss ich eine Steuererklärung abgeben?

Haben Sie als Single 2015 mehr als den Grundfreibetrag von 8.652 Euro verdient, müssen Sie bei Ihrem zuständigen Finanzamt Ihre Einkommenssteuererklärung einreichen.

Bis wann muss ich meine Steuererklärung abgeben?

Bis zum 31. Mai 2016 können Sie Ihre Steuererklärung beim Finanzamt abgeben. Wenn Sie einen Steuerberater beauftragen, können Sie die Frist auf den 31. Dezember verlängern. In der Regel können Arbeitnehmer bis zu vier Jahre nach dem Steuerjahr ihre Erklärung abgeben (Steuererklärung 2015 Abgabe bis Ende 2019).

Die Steuerklasse für Berufsanfänger

Es gibt sechs Steuerklassen in Deutschland. Je nach Familienstand, Kinderzahl und Anzahl der Tätigkeiten werden Sie einer entsprechenden Klasse zugeordnet. Die Steuerklasse I, zu der am Berufsanfang die meisten Arbeitnehmer gehören, ist leider auch die teuerste.

Checkliste: Diese Belege helfen Berufsanfängern sparen

  • Einkünfte, wie z. B. Lohnsteuerbescheinigung, Bescheinigung über Arbeitslosengeld/ Elterngeld/ Kurzarbeitergeld; Krankengeld/ Mutterschaftsgeld; Bescheinigung über vermögenswirksame Leistungen (z.B.: Bausparvertrag), Belege über Nebeneinkünfte
  • Einkünfte aus Kapitalvermögen, wie z.B. Jahreszinsbescheinigungen, etwa von Bausparkassen, Banken, Fondsgesellschaften
  • Kinder, wie z.B. Belege über Betreuungskosten (bis 14 Jahre), Entlastungsbetrag für Alleinerziehende
  • Werbungskosten, wie z.B. Bewerbungskosten (z.B. Kopier-, Porto-, und Fahrtkosten, Bewerbungsmappen), Fahrten zur Arbeitsstätte, Arbeitsmittel, doppelter Haushaltsführung
  • Sonderausgaben, wie z.B. Belege über Riester- oder Rürup-Rente, Versicherungsbeiträge, Stipendienbescheinigungen
  • Außergewöhnliche Belastungen, alle Belege über Aufwendungen von Krankheitskosten

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