Gewusst wie
Ihr Weg zu einer besseren Präsentation!

Von Yash Motredja am 05.02.2018 - 10:16 Uhr

Foto: depositphotos.com / indukas

Wer kennt es nicht? Manche lesen von den Folien ab, manche halten lange Monologe, wiederum andere springen im Thema hin und her: Langweilige und schlechte Präsentationen sind leider keine Seltenheit. Mit den folgenden Tipps machen Sie es besser!

So bereiten Sie sich auf Ihre Präsentation am besten vor

  • Kennen Sie das Thema: Recherche, Recherche, Recherche – wenn Sie sich viel Wissen angeeignet haben, brauchen Sie keine Fragen zu fürchten und treten auch sicherer auf – Sie sind schließlich der Experte!
  • Identifizieren Sie Ihre Zielgruppe: Zu wissen, vor wem man präsentiert, ist essenziell für den Erfolg Ihres Vortrags, denn je nach Publikum sollte sich der Inhalt unterscheiden.
  • Stellen Sie Ihre Kernaussage in den Mittelpunkt: Arbeiten Sie Ihre Message heraus, die Sie den Zuhörern mitgeben wollen und stützen Sie diese mit Argumenten in der Präsentation.
  • Prüfen Sie die Räumlichkeiten und machen Sie den Hardware-Check: Kontrollieren Sie vorher die Sicht aus dem Publikum, das Dateiformat und auch die Lautstärke Ihres Vortrags. Ihre Präsentation lässt sich zudem leichter optimieren, wenn Sie diese aus der Zuschauer-Sicht bewerten.
  • Üben Sie Ihre Präsentation! Tipp: 1-2 Minuten Redezeit pro Folie sind optimal, um Ihre Aussage zu vermitteln.

Eine sichtbare Struktur ist essenziell!

  • Achten Sie auf den roten Faden: Unterteilen Sie Ihre Präsentation in Einleitung, Hauptteil und Schluss, hierbei können Sie sich auch am sogenannten AHA-Prinzip orientieren:
  1. Anfang: Der Leser wird über den Anlass, Ablauf und Ziel Ihrer Präsentation informiert. Wecken Sie mit einem spannenden Einstieg am besten direkt das Interesse Ihres Publikums!
  2. Hauptteil: Hier sollten Sie auf eine gut strukturierte Argumentationskette zurückgreifen. Zusätzlich werden zwischendurch kurze Zusammenfassungen der Inhalte sowie das Einbauen von Praxisbeispielen empfohlen.
  3. Abschluss: Hier ist das Aufgreifen der Anfangsthese mit kurzer begründeter Beantwortung sinnvoll. Dazu kann ein Ausblick in die Zukunft Diskussionsgrundlage bieten.
  • Achten Sie auf die Lesbarkeit Ihrer Folien: Die Schriftart ist natürlich eher eine Geschmackssache! Aber grundsätzlich sind serifenlose Schriften wie Gill Sans oder Tahoma in einer gut sichtbaren Größe zu empfehlen, denn sie wirken modern und klar.
  • Eine Idee pro Folie: Das Gehirn kann nur begrenzt Informationen wahrnehmen, und Ihr Publikum will Ihnen zuhören. Vermeiden Sie eine Reizüberflutung, das führt zu Überforderung und Langeweile.
  • K.I.S.S. = keep it straight and simple: Vermeiden Sie zuviel Text, wandeln Sie stattdessen Ihre Aussage in ein Visual um.
  • Werten Sie die Optik durch Farben auf: Pastellfarben wirken dynamisch und erhöhen die Lesbarkeit des Textes.

Jetzt wird’s ernst: Die Ausführung

  • Setzen Sie Storytelling ein: Fakten sind einprägsamer, wenn Sie in einer Geschichte verpackt sind. Das wirkt persönlicher, und es verleiht Ihrer Präsentation eine sympathische Note.
  • Lesen Sie nicht die Folien vor: Ein absolutes No-Go. Stehen Sie dann auch noch mit dem Rücken zum Publikum, ist der miese Eindruck perfekt.
  • Strahlen Sie Selbstbewusstsein aus: Sprechen Sie klar und deutlich, stehen mit aufrechtem Rücken, das symbolisiert Kompetenz und Sicherheit.
  • Packen Sie Ihre Präsentation nicht auf Ihre Folie: Sie sind nur dazu da, Sie zu unterstützen, nicht umgekehrt!
  • Legen Sie Sprechpausen ein: Sprechpausen sorgen dafür, dass das Gesagte stärker wahrgenommen wird, und Sie können mal tief Luft holen.
  • Beziehen Sie unbedingt Ihr Publikum mit ein: Wenn Sie wollen, dass Ihnen Menschen zuhören, hören Sie auch den Menschen zu. Gehen Sie auf die Rückfragen aus Ihrem Publikum ein und stellen Sie auch Ihren Zuhörern Fragen, die eine interessante Diskussion entwickeln lassen.
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