Business School Ranking 2018
Die 10 besten MBA-Programme weltweit

Von Amelia Hopkins am 16.01.2018 - 10:09 Uhr

Foto: canstockphoto.com / peshkova
Top 10 Business Schools weltweit: Frau schaut nach oben auf gemalten Doktorhut

Top Aufstiegschancen, Aufbau eines Netzwerks, mehr Geld – der MBA lockt alle, die für einen Managerposten fit werden wollen. Doch über den beruflichen Erfolg kann auch das Renommee der Business School entscheiden. Das folgende Ranking kürt die 10 besten Programme weltweit.

Die QS Global MBA Rankings 2018 stufen Business Schools weltweit ein. Die Ergebnisse der Rankings basieren auf insgesamt 13 Kriterien, die die Grundlage für fünf Schlüsselindikatoren bilden: Employability oder Beschäftigungsfähigkeit, Managementfähigkeit und Absolventen-Erfolg, Return on Investment, Meinungsführerschaft, Diversität bzw. Internationalität.

1. Harvard Graduate School of Business, USA

Vielleicht überrascht es nicht: Harvard liegt wie bei vielen anderen Ranking auf Platz eins. Kein Wunder, denn die Hochschule ist nicht nur DIE Elite-Universität schlechthin, in Harvard wurde der Master of Business and Administration gewissermaßen erfunden – bereits 1908 gab es hier die ersten MBA-Kurse.

Im Ranking führt Harvard beim Punkt Employability und nimmt bei Managementfähigkeit und Absolventen-Erfolg einen zweiten Platz ein. Obwohl Harvard, was das Thema Diversität betrifft, schlechter bewertet wird als viele europäische Top-Schulen, liegt die Schule weiterhin an der Spitze des Gesamtrankings.

2. INSEAD, Frankreich

Den zweiten Platz belegt INSEAD. Die französische Business School bot als erste Universität in Europa das MBA-Studium an, sie war die erste, die den Ein-Jahres-MBA als Gegenmodell zum zweijährigen US-Studium einführte. Bei den individuellen Kriterien belegt INSEAD den dritten Platz bei Managementfähigkeit und Absolventen-Erfolg, ist sechster bei Meinungsführerschaft, achter bei Beschäftigungsfähigkeit und zehnter bei Return on Investment.

3. HEC Paris, Frankreich

HEC Paris ist die zweite französische Business School auf dieser Liste und belegt den dritten Platz des Rankings. Die berühmte Schule ist eine der wählerischsten unter den Grandes Écoles, und das aus gutem Grund: Zusammen mit Harvard toppt sie bei dem Kriterium Beschäftigungsfähigkeit und ist weit vorne, wenn es um Diversität geht – 92 Prozent der HEC-Studierenden kommen nicht aus Frankreich.

4. Stanford Graduate School of Business, USA

Stanford zählt sicherlich zu den beliebtesten Schulen der USA. Berühmt für ihre technisch begabten Absolventen und Wiege für viele der größten Technologieunternehmen der Welt, belegt Stanford den vierten Platz dieses Rankings. Bei den Punkten Managementfähigkeit und Absolventen-Erfolg liegt die Business School ganz vorne, bei Meinungsführerschaft belegt sie Platz zehn.

5. London Business School, Großbritannien

Die London Business School ist die erste britische Schule, die es in diesem Jahr unter die Top 10 geschafft hat. Die Universität hat ihren Sitz in einer der wichtigsten Finanzmetropolen der Welt: 100 Prozent der weltweit führenden Finanzinstitute sind in London vertreten, drei Viertel der 500 weltweit führenden Unternehmen haben hier ihren Hauptfirmensitz. Die London Business School kommt an dritter Stelle für Employability, an vierter Stelle für Managementfähigkeit und Absolventen-Erfolg, an siebter Stelle für Meinungsführerschaft und an zwölfter Stelle für Diversität.

6. The Wharton School of the University of Pennsylvania, USA

Platz sechs belegt Wharton. Die älteste Business School der Welt wurde 1881 gegründet und gehört zu den sogenannten M7, das sind sieben amerikanische Elite-Universitäten (dazu gehören neben Wharton natürlich Harvard, Stanford GSB, Chicago Booth, Kellogg, Columbia und MIT Sloan) mit exzellenten MBA-Programmen. Die Hochschule belegt den dritten Platz in der Kategorie Meinungsführerschaft, den vierten Platz in der Kategorie Beschäftigungsfähigkeit und den neunten Platz in der Kategorie Managementfähigkeit und Absolventen-Erfolg.

7. MIT Sloan School of Management, USA

Sloan ist wie Harvard und Wharton eine der exklusivsten Business Schools der Welt. Die Liste der Absolventen ist beeindruckend: Hier haben u. a. UN-Generalsekretär Kofi Annan, Bill Ford, Vorsitzender der Ford Motor Company, und Cary Fiorina, ehemalige CEO von Hewlett-Packard, studiert.

Die Schule erreicht im globalen Ranking in der Gesamtwertung den siebten Platz. Im Einzelnen landet sie auf dem neunten Platz bei Beschäftigungsfähigkeit, den achten Platz bei Managementfähigkeit und Absolventen-Erfolg und den ersten Platz bei der Meinungsführerschaft.

8. Columbia Business School, USA

Als einzige Business School der Ivy League mit Sitz in New York hat Columbia einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Schulen in den USA: New York gehört natürlich zu den wichtigsten Finanzmetropolen der Welt und ist als Stadt legendär. Im globalen Ranking ist die Columbia Achter. Bei Employability rankt sie auf Platz sechs und bei Managementfähigkeit und Absolventen-Erfolg auf Platz zehn.

9. Saïd Business School, University of Oxford, Großbritannien

Die zweite britische Business School auf dieser Liste, Saïd, ist die Business School der ältesten englischsprachigen Universität der Welt – der University of Oxford. In unserer Rangliste belegt die Institution den elften Platz für Diversity und den zweiten Platz für Meinungsführerschaft.

10. IE Business School, Spanien

Diese renommierte Institution hat ihren Sitz in Madrid und ist damit die fünfte europäische Institution, die es in die Top 10 geschafft hat. Es handelt sich um eine sehr vielseitige Schule, die in punkto Diversität den 10. Platz belegt – neben der HEC Paris, der einzigen Schule in dieser Liste, die bei diesem Kriterium unter den Top 10 rangiert. Die IE Business School belegt auch den sechsten Platz für Managementfähigkeit und Absolventen-Ergebnisse sowie den 14. für Beschäftigungsfähigkeit.

Artikel aus dem Englischen von www.topmba.com / Autorin: Amelia Hopkins

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