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Den Jobwechsel systematisch angehen
Klarmachen zur Veränderung

Von Björn Thomsen am 16.03.2017 - 09:09 Uhr

Foto: depositphotos.com / kchungtw
Jobwechsel: Kalenderblatt, find new job eingekreist

Jeder dritte Angestellte kann es sich laut einer Forsa-Studie von 2016 vorstellen, den Job zu wechseln. Spielen Sie ebenfalls mit dem Gedanken? Nach einer neuen Anstellung zu suchen stellt einen großen Schritt dar und muss gut vorbereitet werden.

Rechtfertigt der Wunsch nach besseren Arbeitsbedingungen, besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Aufstiegsmöglichkeiten, neuen Herausforderungen und höherem Gehalt die damit verbundenen Risiken, wie beispielsweise einer Kündigung in der Probezeit? Wenn Sie sich für den Jobwechsel entschieden haben, beginnt erst die eigentliche Arbeit:

1. Steht die Familie hinter Ihnen? Sprechen Sie über Ihre beruflichen Ziele, denn manchmal ist auch ein Wohnortwechsel notwendig.

2. Bevor Sie sich kopflos in die Jobsuche stürzen, sollten Sie sich eine persönliche Anforderungsliste erstellen: Nach welchen Jobtiteln suchen Sie? Möchten Sie Personalverantwortung? Wo sollte der Standort sein? Welches Zielgehalt sollten Sie im Anschreiben aufführen? Wo liegt Ihre Gehaltsuntergrenze? Würden Sie sich auf eine befristete Stelle bewerben? Wie hoch ist Ihre Reisebereitschaft? Jobbörsen ermöglichen es Ihnen, nach vielen Kriterien zu filtern.

3. Prüfen Sie die Aktualität Ihrer Bewerbungsunterlagen: Setzen Sie ein Anschreiben auf und aktualisieren ggf. Sie Ihren Lebenslauf, danach sollte ein Freunde oder Bekannter die Dokumente kritisch durchlesen. Haben Sie erstmal eine digitale Bewerbungsmappe erstellt, können Sie diese immer wieder individuell an eine Stellenausschreibung anpassen.

4. Haben Sie ein aktuelles Arbeitszeugnis? Ein Zwischenzeugnis können Sie in der Regel bei Ihrem direkten Vorgesetzten anfordern. Falls Sie selbst einen Entwurf einreichen müssen, können Ihnen Tools wie Zeugnis2go helfen.

5. Ein Bewerbungsfoto ist laut AGG nicht Pflicht, kann in der Praxis jedoch von Vorteil sein. Sparen Sie hier nicht und suchen Sie einen guten Fotografen auf.

6. Nutzen Sie Ihr Netzwerk: Kollegen, Ex-Arbeitgeber oder Bekannte können Ihnen bei der Jobsuche helfen, wertvolle Insider-Tipps geben oder Ihnen in der Bewerbung als Referenz dienen.

7. Neben Stellenbörsen und persönlichen Referenzen sind auch Print-Anzeigen zu beachten. Und wenn Sie gar nichts finden sollten, probieren Sie es ruhig mit einer Initiativbewerbung. Viele Personaler nehmen auch Bewerbungen ohne Referenz auf eine Anzeige ernst.

8. Beachten Sie die Kündigungsfrist Ihres Arbeitsverhältnisses. Manche Verträge sind drei Monate zum Ende eine Quartals kündbar.

Autor: Björn Thomsen betreut bei Jobware, der Jobbörse an Ihrer Seite, als PR-/Marketing-Manager die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Erstellung von Studien zu den Leitthemen Job und Karriere. Jobware ist der Qualitätsführer unter den Stellenmärkten.

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