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Inside the company: HSBC Deutschland
Ein Job am Puls der Zeit

Von Eva Fiene am 10.02.2017 - 09:56 Uhr

Foto: depositphotos.com / ymgerman
Börsenkurse Dow Jones

Wenn in den USA ein neuer Präsident gewählt wird, ist das für Eric Preißler nicht nur eine Meldung in der Tagesschau. Sobald aktuelle Ereignisse die Börsenkurse schwanken lassen, müssen er und seine Kollegen bei HSBC Deutschland sofort reagieren. Im Interview erzählt der Informationswirt, was seine Arbeit so spannend macht.

Was sind Ihre Aufgaben bei HSBC Deutschland und an welchen Projekten arbeiten Sie?

Ich bin als Application Manager im Team Operations, Systems and Technology für den Support und die Weiterentwicklung der Software zuständig, die das Foreign Exchange- und das Commodities-Geschäft betrifft. Ich betreue also Absicherungsprodukte im Devisen- und Metallbereich und sorge für effiziente Geschäftsabläufe seitens IT. Zusätzlich pflege ich die Software für das Collateral Management.

Welche Aspekte an Ihrer Arbeit gefallen Ihnen besonders?

Da ich in einem dem Kapitalmarkt nahen Umfeld beschäftigt bin, hat das aktuelle Tagesgeschehen unmittelbare Auswirkungen auf meine Arbeit. Zum Beispiel waren wir bei der US-Wahl bereits um fünf Uhr in der Bank, um uns auf den Marktstart vorzubereiten. Ereignisse wie die Präsidentschaftswahl in den USA oder der Brexit wirken sich natürlich auf die Börsenkurse aus und stellen an unsere Systeme hohe Anforderungen.

Gerade das macht für mich die Arbeit bei HSBC Deutschland so spannend. Ich kann hier kreative Lösungen für aktuelle Probleme finden – das gefällt mir sehr gut.

2014 haben Sie bei HSBC Deutschland als Trainee angefangen. Warum haben Sie sich für diese Bank entschieden?

Ich wollte nach meinem Studium der Informationswirtschaft in einem ganz bestimmten Teil der Branche arbeiten, nämlich in einem Unternehmen, das Kapitalmarktprodukte anbietet und die entsprechende Inhouse-IT dafür hat. Und da ist HSBC eine der wenigen Banken in Deutschland, die aktiv und international in diesen Themengebieten erfolgreich tätig ist.

Sie waren dann nur ein halbes Jahr lang Trainee, das Programm läuft aber eigentlich 18 Monate.

Das ist richtig. In unserer Bank ist es nicht unüblich, das Traineeverhältnis vorzeitig in eine unbefristete Stelle umzuwandeln. Das ist ein Zeichen dafür, dass es sehr gut funktioniert.

Die Traineeprogramme bei HSBC Deutschland sind sehr flexibel, d.h. die Länge und die Inhalte der Ausbildung werden individuell auf den Trainee angepasst, je nach Stand der Ausbildung. Für jede Traineestelle gibt es einen grob festgelegten Rahmen, welche Abteilungen durchlaufen werden sollen: Beispielsweise sah mein Traineeprogramm drei Bereiche im Umfeld des Kapitalmarktgeschäfts vor, nämlich Finanzmarkt IT der Bank sowie die spezialisierten IT Abteilungen der Konzerntöchter INKA (Kapitalverwaltungsgesellschaft) und HSBC Asset Management (Portfoliomanagement).

Beschreiben Sie ein Projekt, an dem Sie als Trainee mitgearbeitet haben.

'Ich kann hier kreative Lösungen für aktuelle Probleme finden – das gefällt mir sehr gut', sagt Eric Preißler über seine Arbeit bei HSBC Deutschland.

Ich habe ein halbes Jahr als Trainee im Bereich Finanzmarkt IT gearbeitet und war daran beteiligt, die neue Asset Klasse Commodities einzuführen. Hierzu wurden Absicherungsprodukte für Commodities entwickelt, also Finanzprodukte, deren Preise sich an den Basiswerten von Industrie- und Edelmetallen orientieren.

Ein Beispiel dazu: Ein Maschinenbauer hat immer Bedarf an Aluminium und Kupfer, die Preise dafür schwanken aber sehr stark. Damit der Kunde eine gewisse Planungssicherheit hat, bieten wir ihm nun Produkte an, die diesen Preis für einen gewünschten Zeitraum fixieren.

Wir haben für die neue Asset Klasse ein bestehendes Handelssystem erweitert, ich habe hier einen ganz großen Überblick bekommen und konnte sogar eine Schulung direkt beim Softwareanbieter in Paris machen.

Die Einführung einer neuen Asset Klasse ist besonders spannend, weil man von vorne bis hinten sehen kann, was alles funktionieren muss, angefangen bei der Marktpreisberechnung, über die Buchhaltung und das Berichtswesen, bis hin zu den regulatorische Anforderungen – all das habe ich auf eine bestimmte Asset Klasse konzentriert mitverfolgen können.

Was ist das Besondere an Ihrem Arbeitgeber?

Das Interessante ist meiner Meinung nach die Organisationsstruktur: Wenn man HSBC hört, denkt man zuerst an die riesige internationale Bank: aktiv in 71 Ländern, über 250.000 Mitarbeiter, 2,5 Billionen US-Dollar Bilanzsumme. Das ist eine Größe, die kann man schwer erfassen. Auf der anderen Seite hat die Bank vor Ort eine starke lokale Identität, was mit ihrer Geschichte zusammenhängt: In Düsseldorf ist die Bank seit 1785 vertreten.

Wie würden Sie die Atmosphäre bei HSBC Deutschland beschreiben?

Der Umgang unter den Kollegen ist sehr offen. Bei uns geht es lockerer zu, als man das von einer Bank erwarten würde. Man ist mit vielen Kollegen per Du und kann sich auch mit den Vorgesetzten zu fachlichen Problemen austauschen, da gibt es keine Hemmschwellen. Die Hierarchien sind flach und entsprechend agil können wir auch handeln.

Welche Eigenschaften sollten Bewerber, die sich für HSBC Deutschland interessieren, mitbringen?

Bei uns ist selbstständiges Arbeiten das A und O. Wenn es irgendwo Verbesserungsbedarf gibt, dann ist es gern gesehen, wenn man sich dieses Thema zu eigen macht und dafür eine Lösung anbietet. Ich bin also wenig eingeschränkt, dass ich nur dieses oder jenes machen darf. Und in so einer Bank gibt es ständig neue Projekte, wo jede helfende Hand gebraucht wird, entsprechend kann ich mich vielseitig einbringen.

Sie interessieren sich für die Arbeit in der Finanzbranche?

Dann lernen Sie neben HSBC Deutschland acht weitere interessante Arbeitgeber auf dem Banking & Finance Event am 10. März kennen: BearingPoint, BMW Bank, Deloitte, EY, FAS AG, ING-DiBa, KfW IPEX-Bank und SKS Group möchten sich mit Ihnen zu konkreten Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten austauschen. Jetzt bis zum 12. Februar bewerben!

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