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Inside the company: DENSO
"Ein super Start für meine Ingenieurkarriere"

Von Eva Fiene am 09.03.2017 - 09:55 Uhr

Foto: depositphotos.com / kantver
Trainee bei DENSO: Mann steht neben Vorwärts-Pfeil

Herausfordernde Aufgaben, internationale Teams und zukunftsweisende Projekte – Versuchsingenieur Antoine Jean startete als Trainee beim japanischen Automobilzulieferer DENSO und war von Beginn an begeistert. Was das Trainee-Programm IGNITE so besonders macht, hat er uns im Interview verraten.

Warum haben Sie bei DENSO angefangen?

Nach meinem Maschinenbau-Studium in Edinburgh wollte ich gerne für ein internationales Unternehmen arbeiten, das mir gute Entwicklungsmöglichkeiten bietet, um mich als Ingenieur fachlich weiterzubilden.

Die Automobilbranche fand ich immer schon attraktiv. Vor allem aktuell steht sie u.a. bei den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit vor großen Herausforderungen – das hat mich natürlich auch gereizt, hier als Ingenieur zu starten. Von der Arbeit bei einem Zulieferer habe ich mir zudem einen viel stärkeren Praxisbezug und eine größere Themenvielfalt erhofft als beispielsweise bei einem Automobilhersteller direkt.

DENSO erfüllt für mich all diese Voraussetzungen und passte somit sehr gut zu mir.

Sie haben 2013 als Trainee beim DENSO-Programms IGNITE angefangen. Was ist für Sie das Besondere am Programm?

IGNITE war ein super Start für meine Ingenieurkarriere. Beim Programm steht das On-the-Job-Training im Vordergrund, man übernimmt schnell Verantwortung bei den jeweiligen Projekten. Trotzdem hat man in den zwei Jahren immer die Zeit, in Workshops beispielsweise seine Soft Skills weiterzuentwickeln.

Die Job-Rotation ermöglicht es, das Unternehmen aus den verschiedensten Perspektiven kennenzulernen: Ich habe in unterschiedlichen Teams und Ländern gearbeitet und habe andere Arbeitsweisen kennengelernt. Das hat mir ein noch besseres Verständnis der Unternehmenskultur vermittelt. Durch die Rotation habe ich mir auch ein sehr gutes Netzwerk innerhalb des Unternehmens aufgebaut.

Welche Teams haben Sie als Trainee kennengelernt?

In Aachen war ich zuerst sechs Monate im Bereich Diesel Abgasnachbehandlung tätig, danach habe ich ein halbes Jahr im Versuchsteam gearbeitet, zuletzt war ich neun Monate lang im Diesel-Team in Japan beschäftigt.

Beschreiben Sie ein konkretes Projekt, an dem Sie als Trainee beteiligt waren.

In meinem ersten Jahr habe ich an einem Entwicklungsprojekt im Bereich Abgasnachbehandlung in Kooperation mit einem externen Ingenieursdienstleister mitgearbeitet. Ich war dabei für die Steuerungsentwicklung und das Testen am Dieselmotor und Fahrzeug verantwortlich. Ich habe dank des Projekts mehrere DENSO-Niederlassungen in Europa kennengelernt, um dort die verschiedenen Komponenten der SCR-Technik zu testen.

Auch wenn das Projekt wegen der strikten Deadlines recht herausfordernd war, habe ich mich dadurch sehr gut weiterentwickelt. Es war für mich eine sehr spannende Aufgabe, bei der ich neue Technologien und unterschiedliche Prototypen kennengelernt habe.

Was war für Sie ein Highlight des Trainee-Programms?

Versuchsingenieur Antoine Jean (links im Bild) mit seinen Kollegen aus Kariya, Japan. (Foto: DENSO)

Meine Zeit in Japan, sie wird mir immer in Erinnerung bleiben.

Jeder Trainee arbeitet für drei Monate am DENSO-Firmensitz Kariya, ich hatte sogar noch die Möglichkeit, ein halbes Jahr dranzuhängen.

Die neun Monate in Japan waren eine sehr spannende und bereichernde Zeit. Vom westlichen Standpunkt aus kann die japanische Arbeitskultur schon missverständlich sein, Entscheidungen werden auf eine andere Art getroffen oder Meetings sind förmlicher. Für mich war es sehr wichtig, das mitzuerleben, und ich habe sehr viel dazugelernt.

Sie sind nach Ende des Trainee-Programms bei DENSO geblieben.

Ja, ich arbeite jetzt im Bereich Diesel Abgasnachbehandlung und bin dort als Testingenieur tätig. Wir entwickeln neue Kontrollsysteme für die Technologien, die in einigen Jahren überhaupt erst in die Autos eingebaut werden. Mir gefällt es sehr, an solchen zukunftsweisenden Projekten mitzuarbeiten.

Was ist das Besondere an DENSO?

Durch den japanischen Hintergrund wird besonders auf Qualität Wert gelegt, man konzentriert sich auf Details, vor allem in der Entwicklung. Meine Arbeit ist herausfordernd, erlaubt es mir aber, fachlich wirklich vorwärtszukommen.
DENSO Europa hat zudem eine sehr internationale Kultur, die Zusammenarbeit mit Kollegen aus den unterschiedlichsten Ländern finde ich sehr bereichernd.

Welche Eigenschaften muss man Ihrer Meinung nach mitbringen, um bei DENSO einen guten Job zu machen?

Ich denke, man muss aufgeschlossen sein. Es ist wichtig, die unterschiedlichen Arbeitsweisen zu verstehen und lösungsorientiert zu arbeiten. Man muss sehr analytisch vorgehen.

Kommunikationsstärke ist auch relevant, denn als Ingenieur muss man seine Ideen klar und sehr verständlich vermitteln können. Das wird umso wichtiger, da man oft mit Menschen zusammenarbeitet, die nicht die gleiche Sprache sprechen und aus einer anderen Kultur stammen.

Sie möchten auch als Trainee bei DENSO Ihre Karriere starten?

Dann bewerben Sie sich bis zum 23. April für das DENSO European Graduate Programme und starten Sie bei einem der größten japanischen Unternehmen Ihren Berufsweg!

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