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5 Absagegründe für Ihre Bewerbung
Es liegt nicht an Ihnen!

Von Björn Thomsen am 19.04.2017 - 13:12 Uhr

Foto: depositphotos.com / nito103
Absagegründe Bewerbung: Geschäftsmann hält Karte mit der Aufschrift "No".

Sie investierten viel Zeit und Energie in Ihre Bewerbung, um die heiß ersehnte Einladung zum Vorstellungsgespräch zu bekommen. Doch kein Terminvorschlag folgt auf Ihre Bemühungen, sondern eine AGG-konforme Absage. Nicht immer liegt es an Ihnen – die 5 häufigsten Absagegründe, an denen Bewerber keine Schuld tragen.

Gerade flatterte die Absage herein und Sie zweifeln an sich selbst? Kopf hoch, es liegt nicht (immer) an Ihnen, manchmal liegt es an…

… veralteten Stellenanzeigen

Prüfen Sie die Aktualität von Stellenanzeigen, denn gerade in manchen Metasuchen sind veraltete Inserate gelistet. Je länger eine Anzeige online ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Bewerbungsprozess weit fortgeschritten ist. Manchmal empfiehlt sich ein kurzes Telefonat mit dem Personaler, um abzuschätzen, ob sich der Bewerbungsaufwand überhaupt lohnt. Und wer sich per E-Mail über frisch eingestellte Jobs informiert, ist immer auf dem Laufenden.

… der internen Besetzung von Stellen

Vielleicht hatten Sie nie eine Chance. Das Unternehmen ist verpflichtet, die Stelle öffentlich auszuschreiben, aber inoffiziell wurde ein langjähriger Mitarbeiter längst hierfür auserkoren. Hier trifft Sie keine Schuld.

… unlauteren Geschäftsgebaren

Es soll schon Unternehmen gegeben haben, die den Aufbau weiterer Stellen vortäuschen, um eine gute wirtschaftliche Lage zu suggerieren. Hier erhält garantiert kein Bewerber eine Zusage.

… einem schlechten Timing

Das Unternehmen sucht dringend Verstärkung und hat es eilig. Während man selbst zwar geeignet wäre, aber eine Kündigungsfrist von mehreren Monaten vor sich herträgt, kann ein anderer Bewerber mit geringeren Qualifikationen sofort antreten.

… einer Überqualifikation des Bewerbers

Überqualifikation stört viele Unternehmen, denn sie befürchten eine schnell sinkende Motivation des neuen Mitarbeiters, eine für die Stelle unangemessene Gehaltsforderung oder einen baldigen Jobwechsel. Ihnen muss es schon im Anschreiben gelingen, diese Bedenken aus der Welt zu räumen. Auch ein Motivationsschreiben kann wahre Wunder bewirken.

Autor: Björn Thomsen betreut bei Jobware als PR-/Marketing-Manager die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Erstellung von Studien zu den Leitthemen Job und Karriere. Jobware ist Qualitätsführer unter den Stellenmärkten.

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