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Vorstellungsgespräch

So gelingt das Job-Interview auf Englisch

Wenn das Vorstellungsgespräch auf Englisch geführt wird, kommen viele Bewerber ins Stottern. Sprachliche Hürden und kulturelle Unterschiede sind meist dafür verantwortlich. Mit einer intensiven Vorbereitung, Informationsrecherche sowie Üben von Fragen und Antworten steigen die Chancen, sich von anderen Bewerbern abzuheben.

Es gibt mehrere Gründe, warum Bewerber sich auf ein Vorstellungsgespräch in englischer Sprache einstellen müssen. Einige Jobsuchende wollen sich bei ausländischen Unternehmen hier in Deutschland bewerben, andere möchten im Ausland arbeiten oder in einer Abteilung eines deutschen Unternehmens, die vorwiegend mit ausländischen Kunden zu tun hat.

Und wieder andere bewerben sich bei Firmen, die Englisch als Geschäftssprache gewählt haben, so wie die Continental AG. Sehnaz Özden, Leiterin des Recruiting Centers bei Continental, stellt fest, dass es an englischen Sprachkenntnissen im Job-Interview fehlt:

"Auf dem Papier haben fast alle Bewerber fließende oder sogar verhandlungssichere Englischkenntnisse. Leider hapert es damit in der Praxis oft. Im Vorstellungsgespräch wechsele ich immer ins Englische. Manche Bewerber sagen dann, dass sie sich darauf nicht vorbereitet haben. Ich habe auch schon erlebt, dass einer sagt: 'Ich bin heute nicht in der Stimmung, Englisch zu sprechen.' Das ist für uns ein Knock-out-Kriterium."

Eines steht fest: Durch die Globalisierung spielt Englisch im Arbeitsalltag eine immer größere Rolle. Deshalb werden immer öfter englische Sprachkenntnisse von den Bewerbern gefordert. Jeder Bewerber sollte sich, auch bei deutschen Vorstellungsgesprächen, darauf einstellen, dass der Personalleiter in die englische Sprache wechselt.

Die englischen Job-Interviews stellen für viele eine große Herausforderung dar. Als genüge der Stress eines deutschen Bewerbungsgespräches nicht. Aber wer gut vorbereitet ist, hat die Chance, das Gespräch zu meistern und die Stelle zu bekommen.

Es ist nicht nur im Vorstellungsgespräch sinnvoll, wenn man seinen beruflichen Hintergrund auf Englisch erklären kann. Beispielweise bei Assessment-Centern oder Career-Networking-Events kann es von Vorteil sein, auf englische Fragen vorbereitet zu sein, um nicht ins Stottern zu geraten.

Anforderungen hängen von der Position ab

Je nach Unternehmen sind die Anforderungen an die sprachliche Kompetenz des Bewerbers unterschiedlich. Und auch von der zu besetzenden Stelle hängt es ab, welche Sprachkompetenzen ein Bewerber mitbringen sollte. Von einem Praktikanten werden für gewöhnlich nicht so gute Sprachkenntnisse erwartet wie von einem Bewerber auf eine höhere Position, zum Beispiel als Führungskraft. Anders formuliert: Die Ansprüche steigen proportional zum Gehalt.

Und in einem englischsprachigen Land wird womöglich auch mehr von den Bewerbern verlangt als in anderen Ländern. Wenn Sie nicht einschätzen können, wie hoch die Anforderungen des Unternehmens sind, recherchieren Sie doch einmal im Internet. Dort finden Sie vielleicht ein paar Erfahrungsberichte von Menschen, die das Job-Interview beim jeweiligen Unternehmen schon hinter sich gebracht haben.

Auch am Telefon müssen Sie verständlich kommunizieren

Wenn Sie sich im Ausland beworben haben, findet das erste Gespräch häufig am Telefon oder per Videokonferenz statt. Zur zweiten oder dritten Runde werden Sie dann in die inländische Filiale eingeladen oder fliegen ins Ausland.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

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