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Teil 6

Die perfekte Welle?

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Die perfekte Welle?

Gorden Wagener ist der jüngste Design-Chef der großen Autokonzerne. Doch beinahe wäre alles anders gekommen. Bevor er bei Daimler die Spitzenposition besetzte, verliebte er sich: in Kalifornien.

Wer das Design-Gebäude auf dem Mercedes-Benz-Gelände in Sindelfingen betreten will, muss neuen Errungenschaften der Technik entsagen. Handys oder PDAs mit Fotofunktion sind hier ebenso verboten wie Kameras oder Laptops mit eingebautem Objektiv. Das verkündet ein Schild am Eingang. In einer Präsentationshalle steht Gorden Wagener auf grauem Filzteppich und hat vorsorglich eine weiße Plane über ein Modell hängen lassen: Darunter erahnt man den SLS, einen Sportwagen mit Flügeltüren, der erst auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) im September vorgestellt werden soll: Für den Handelsblatt-Fotografen lüpft Wagener dann doch ein Stückchen Stoff, so dass ein Lufteinlass und ein bisschen Felge sichtbar werden. Das nächste Baby des neuen Design-Chefs von Mercedes wartet noch auf die Taufe. Doch sein Vater ist sichtlich stolz. mehr...

Afrika ist kein Land

Veye Tatah zeichnet den Deutschen ein buntes Bild von ihrer Heimat. Die Mittel ihrer Aufklärungsarbeit sind ein Verein, ein Magazin, afrikanisches Essen, ein Bildungsprojekt - sowie ihre Persönlichkeit und Professionalität.

Sie versteht sich als geistige Aufklärerin im 21. Jahrhundert, scheut aber nicht davor zurück, sich die Hände schmutzig zu machen und auf die Straße zu gehen. Veye Tatah - T-Shirt, verwaschene Jeans, rote Baseballkappe - poliert auf dem Dortmunder Münsterstraßenfest ein gutes Dutzend Wärmebehälter aus Edelstahl, die sich auf einer langen, schmalen Biertisch-Theke aneinanderreihen. Ihre Hände sind rau und rissig. Sie sehen nach Arbeit aus, genauso wie ihr leicht gewölbter Bizeps. Veye Tatah ist in Eile, kommt ins Schwitzen. mehr...

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Hochgeschlagen

Als Flüchtling kommt Amir Roughani nach Deutschland - elf Jahre jung, allein, ohne Sprachkenntnisse. Für ihn gibt es nur eine Richtung: nach oben. Der Iraner lernt Deutsch, Kegeln, studiert, macht sich selbstständig und schafft Jobs.

Der Zeitpunkt hätte kaum schlechter sein können: Als Amir Roughani 2002 sein Unternehmen gründen will, ist die Dotcom-Blase gerade geplatzt. Ausgerechnet IT-Dienstleistungen sollten es sein, nicht gerade eine Marktlücke damals. "Ich hatte keine Geschichte, war 27, und brauchte 100000 Euro", sagt Roughani. Die Banken, die er ansprach, gaben ihm eine Absage nach der anderen. "Eine Finanzierungsverstopfung" nennt er das heute. Geschafft hat er es trotzdem. Wie so ziemlich alles, was er bisher erreichen wollte. mehr...






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Junger Mann, was nun noch?

Perspektiven - Felix Rimbach leitet das IT-Team von Daimler Financial Services in Singapur und hat nebenbei zwei Firmen gegründet. Mulitkulti erlebt der erst 28-jährige Berliner jeden Tag. Sein Einsatzgebiet umfasst Asien, Afrika und Australien. mehr...

Karrierepräferenzen
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